Die Markgräfler Winzergenossenschaften


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Gutedel - was schon die alten Ägypter wussten

Gutedel-Rebe

Rebsorte Gutedel

Die Rebsorte Gutedel

Als im renommierten Thermalbadeort Badenweiler im äußersten Südwesten Deutschlands im Jahre 2000 das 5000-jährige Jubiläum der Sorte Gutedel mit einem großen „Gutedel-Festival“ in Zusammenarbeit mit dem schweizerischen Weinbauverband gefeiert wurde, waren doch selbst eingefleischte Gutedel-Fans überrascht, dass diese Traubensorte, die heute nur im Markgräflerland und der Schweiz in nennenswertem Umfang angebaut wird eine solche lange Tradition vorzuweisen hat.

 

Aber Traubenkernfunde aus der Ägyptischen Oase Al Fayum belegen es: schon die Ägypter hatten Gutedel-Reben im Anbau. Dass diese Traubensorte sich über fünf Jahrtausende gehalten hat liegt sicherlich an ihrer universellen Verwendbarkeit einerseits als Tafeltraube, aber eben auch als Keltertraube, die einen sehr bekömmlichen und säurearmen Wein ergibt. Genau diese Weinart scheint den Weinliebhabern im Markgräflerland besonders zu munden. Ca. 40% der Rebfläche im Süden des Weinanbaugebietes Baden, zwischen Freiburg und Basel sind mit dem Gutedel bestockt.

 

Unkompliziert, saftig, frisch und eben bekömmlich sind Eigenschaften, die den Gutedel zum Alltagswein prädestinieren. Auch ein Glas zuviel vom „Markgräfler Nationalgetränk“ wirft selbst nicht gestandene Weintrinker nicht aus der Bahn und muss auch nicht mit üblen Nachwehen bezahlt werden. Dabei ist der Wein auf den ersten „Blick“ recht unauffällig: kein ausgesprochen starkes Aroma in der Nase, keine rassige Säure auf der Zunge und kein mächtiger Körper . Seine Leichtigkeit, seine Eleganz und seine Unaufdringlichkeit auch nach dem zweiten Glas zeichnen ihn aus, sind seine Stärke und verleiten Liebhaber zur Aussage: einmal Gutedel - immer Gutedel.

 

Der Markgraf von Baden brachte die Traube ca. 1780 aus dem schweizerischen Vevey ins Markgräflerland und befahl seinen Untertanen den großflächigen Anbau im südlichsten Deutschen Weinanbaugebiet. Noch heute ist in der Schweiz der Gutedel, dort unter dem Namen Chasselas oder Fendant bekannt und gerne getrunken. Vereinzelt findet man den Gutedel auch in den Weinbaugebieten der neuen Bundesländern v.a. an Saale-Unstrut und Vereinzelt in Sachsen. Bedeutung hat er jedoch nur im Markgräflerland und der Schweiz.

 

Hier wird experimentiert und innovativ gearbeitet und das Potential dieser vermutlich ältesten Traubensorte der Welt ausgelotet. Ergebnis ist eine Produktpalette , die seinesgleichen sucht:

 

Vom hefetrüben Gutedel, über „Chasslie“ - einem Gutedel 5 Monate auf der Feinhefe gereift, bis zu einem kalt vergorenen Gutedel, einer Gutedel-Beerenauslese oder gar einem Gutedel-Eiswein - Gutedel als Spielwiese für eine moderne und aufgeschlossene Kellermeistergeneration, ohne dabei den Bezug zum typischen Markgräfler Vierteles-Wein zu verlieren.



Impressum/Kontakt

Markgräfler Winzergenossenschaften

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D-79424 Auggen im Markgräflerland
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